Auswärtssieg in letzter Minute

Schiedsrichter: Robin-Pascal FischerLinienrichter: Florian Gutjahr, Christian Baar
Zuschauer: 14
Spielbericht vom 15. September 2026
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Im Auswärtsspiel beim SV Babelsberg 03 mussten die Frauen der BSG Stahl Brandenburg auf die drei Defensivkräfte Nathalie Säger, Alina Muschert und Tanja Lehmann verzichten, dafür stand Trainerin Janine Groth wieder an der Seitenlinie. Sie sah eine gut aufspielende Mannschaft, gegen eine stark verbesserte Babelsberger Elf, die gegenüber der Vorsaison an Qualität hinzugewonnen hat. Nach Meinung von Groth trifft dies aber auf fast alle Teams der Landesliga zu.
Die Gastgeberinnen zeigten mehr Mut zur Offensive, das 1:0 in der 18. Minute resultierte aber aus der Schlafmützigkeit der Gäste. Sie hatten ein Foulspiel begangen, erwarteten den Pfiff des Schiedsrichters, der jedoch Vorteil laufen ließ und Maja Oesker traf zur Führung. Bis auf eine weitere Chance, die Jessica Finkbeiner gut klärte, gab es die gefährlicheren Szenen jedoch auf der Gegenseite. Die Brandenburgerinnen spielten sich immer wieder gut durch, doch die Möglichkeiten verpufften, da die entscheidenden Plätze im gegnerischen Sechzehner nicht besetzt waren. Zudem hatte Vanessa Bürger enormes Pech bei ihren Abschlüssen, obwohl sie zuvor alles richtig machte.
Die zweite Hälfte begann verheißungsvoll für die Stahl-Frauen. In der 53. Minute jagte Livia Bauer den Ball zum 1:1 unter die Latte. Nur fünf Minuten später ermöglichten die Brandenburgerinnen die erneute Führung für die 03-Damen. Bei einer Flanke in den Stahl-Sechzehner reklamierte Torfrau Celine Pflanz den Ball lautstark für sich, konnte dann aber nur mit dem Fuß in die Mitte klären, genau vor Anne-Kathrin Seifert, die zum 2:1 traf. Die Gäste reagierten nun nicht kopflos, versuchten weiterhin über einen strukturierten Spielaufbau zum Erfolg zu kommen.
Die Gastgeberinnen probierten es zwar weiterhin auch mit Offensivaktionen, doch die blieben überschaubar. In der 72. Minute nahm sich Mia-Sophie Neumann ein Herz, zog aus 18 Metern von rechts ab und erzielte den 2:2-Ausgleichstreffer. Die Brandenburger hatten sich vorgenommen mit einem Sieg in die Wettkampfpause zu gehen, investierten nun viel dafür. Für die Angreiferinnen im gegnerischen Strafraum blieb das Tor weiter wie vernagelt und so fiel der dritte Treffer der Stahl-Frauen ebenfalls aus der Distanz. Und erneut war es Bauer, die ihr Visier gut eingestellt hatte und in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer (90.+5) erzielte.
Trainerin Groth zeigte sich zufrieden mit der Leistung, bis auf die Aussetzer, die zu den Gegentoren führten und dass die Positionen im Angriff nicht immer besetzt waren. Doch daran wird gearbeitet, bis es am 4. Oktober mit dem Heimspiel gegen Beelitz in der Landesliga weitergeht. Dann werden die Urlauberinnen zurück sein und hoffentlich auch die Spielerinnen die aktuell noch verletzt sind.











